Gedichte 1 - Catley Di Anshare

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Gedichte 1

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Gedichte 1




Leben im Nebel
Catley Di Ansharé



Mein Herz schlägt geschwind,
es hat es eilig ans Ziel zu kommen.
Mein Atem rast mein Kind,
wie gewonnen, so zerronnen.
Das Leben ein ewiger Kampf,
es geht alles schneller, härter und besser.
Manchmal befinde ich mich in einem Dampf,
es schneidet und schneidet, wie ein scharfes Messer.
Eigentlich ist es doch meins,
kann es nicht begreifen.
Das Leben, der Gedanke kommt einmal, ist doch keins.
Besteht es doch meist nur aus verdienen, lernen und wetteifern.
Habe mich schon oft gefragt,
was kann man tun, was ist richtig?
Ist man manchmal trotz Jugend schon betagt?
Früher, weiter, höher- vergangener Erfolg wird schon bald nichtig.
Wenn man es rückwärts liest, dann wird es einem klar:
Leben ist Nebel und Nebel ist Leben.
Finde bald und finde heraus,
was ist wichtig und was nicht.
Steige aus dem Nebel, dem Ungewissen aus.
Gebe dem Leben und dem Lachen kein Verzicht.



So klein
Catley Di Ansharé


Es war einmal ein Mädchen, dass hatte einen Traum.
Sie wünschte sich wahre Liebe, denn das gab auf Erden kaum.
Da kam ein Prinz auf einem Pferd daher, um sich nach einer Frau umzuschaun.
Das Mädchen rief ihn mehrmals sehr, doch hoch oben auf seinem Pferd,
da hört er sie schwer.
Er sprang über einen Zaun und sie hinterher.
Ihre feinen Kleider zerrissen, doch das interessierte sie nicht mehr.
Seine Augen suchten in der Ferne, doch es war keiner da.
Er konnte sie nicht sehen, das Mädchen war ihm zu nah.
Und so ritt er weiter und das Mädchen, das blieb stehen.
Mit Tränen in den Augen, bald konnte sie ihn nicht mehr sehen.
Ihr Herz war frei und voller Hoffen, ihre Tür stand für ihn immer offen.
So suchte er weiter ohne zu hoffen, dass er die große Liebe in seinem Heer noch fand.
Doch dann blieb er stehen, ein Duft erhaschte seine Nase, aber er konnte nichts sehen.
Sein Herz war schwer und seine Füße setzten sich zur Wehr.
Vielleicht sollte er nur durch Dieses die Sache angehen.
Und so kehrte er um, es war noch nicht zu spät.
Das Mädchen, das verwehrte ihm keinen Blick.
Sie öffnete ihre Arme, ihre Augen leuchteten wie ein Achat und der Prinz trat in sie hinein.
Und nicht anders sollte es sein.
Er war nun endlich Mein,
sie kam aus Hessen und war nun wahrlich eine Prinzessin,
Keiner war mehr allein,
und sie genossen zusammen den Abendmahlswein.
So klein die Augen, so groß das Herz



Hinter den Wolken
Catley Di Ansharé



Andächtig und still
lausche ich dem Wind
und mein Herz schlägt schnell
Er möchte mir etwas sagen!
Ich schließe meine Augen
Tränen laufen über mein Gesicht
Der Wind flüstert
ich gehe in mich
Mein Herz schlägt langsam
Und jetzt höre ich es
Der Wind streichelt mein Gesicht
Und er lässt meine Tränen trocknen
Ich lächle und sehe in den Himmel
Und ich weiß:
Hinter den Wolken wird die Sonne immer scheinen!



Flügel der Liebe
Catley Di Ansharé



Wenn du deine Augen zumachst und an Geborgenheit denkst,
Wenn du deine Augen zumachst und an Wärme denkst,
Wenn du deine Augen zumachst und an Berührung denkst,
und du dann eine Person vor deinen Augen hast, die alles für dich tun würde,
das nennt man Liebe.
Aber es gibt auch Menschen, die sind blind,
denn sie haben Angst vor der Zukunft. Sie sind blind, wenn die Liebe ihres Lebens
vor ihnen steht. Sie lassen sie gehen, ohne zu wissen, dass diese Person
für sie sterben würde. Sie merken es erst, wenn diese Liebe gegangen ist.
Die Flügel eines Engels sind groß genug, um damit zwei Personen mit Liebe einzuhüllen!

 
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