wie ein Manga entsteht - Catley Di Anshare

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wie ein Manga entsteht



wie ein Manga entsteht




Um einen Manga erfolgreich unter Leser bringen zu können, müssen erste Grundvoraussetzungen gegeben sein. Ganz oben steht dabei natürlich Interesse an Mangas und das Können, einen Manga so zu kreieren, dass man ihn auch versteht und vor allem atemberaubend findet- ganz gleich in welches Genre er fällt. Dafür sollte man Erfahrungen im Zeichnen von Figuren und Körpern haben und die speziellen Eigenschaften der Mangafiguren kennen. Auch im Umgang mit einem PC sollte man heutzutage vertraut sein.

Diese Fragen sollte man sich ganz zuerst stellen:

Sind meine Zeichnungen annähernd vergleichbar mit Professionellen?
Bin ich kreativ genug, um das Drumherum eines Mangas zu gestalten?
Kann ich mit Zeitdruck umgehen?
In wie fern ist meine Manga Idee einzigartig?
Kann ich unter der Leitung von jemandem arbeiten und Kritik vertragen?

Hat man alle Fragen mit einem klaren JA beantwortet so steht einem Manga Projekt nichts mehr im Wege.

Nun sind weitere Schritte wichtig, um an einen Manga heran zu gehen:

Neben den Zeichnungen ist die Geschichte das Wichtigste. Hat man sich eine Story grob ausgedacht, so sollte man sie in knapper Form zu Papier bringen.
Dies nennt man einen PLOT oder STORYLINE.

Natürlich ist auch die Wahl der CHARAKTERE von großer Bedeutung. Häufig werden ihnen Schwächen mit auf den Weg gegeben, um sie interessanter und liebenswerter zu machen. Auch besondere Eigenschaften und Angewohnheiten prägen sich die Leser gerne ein. In einer umfangreicheren Geschichte sind auch Beziehungen, ganz gleich welcher Art, zwischen einzelnen Personen nicht vermeidbar. Denkt euch deshalb auch in eure Charaktere hinein, was könnten sie fühlen, wie handeln sie?

Um spannende und aufregende Geschichten zu erzeugen sind CHLIFFHANGER sehr wichtig. Sie werden meist am Ende eines Mangas angewendet, um die Spannung auf die nächste Ausgabe zu erhöhen.

Eine Schwierigkeit ist es auch, die Story in den richtigen Worten wieder zu geben. Da die Unterhaltungen der Figuren in Sprechblasen zu lesen sind, ist auch die Wahl der Sätze unheimlich wichtig. Dabei gilt es, sich möglichst effektiv, mit wenig Worten ausdrücken zu können. Lange Erklärungen finden höchstens auf den ersten Seiten des Mangas Platz, sobald die Story fortschreitet ist auch ein Rückblick auf den vorherigen Manga nicht zu vermeiden.

Nachdem diese Kriterien verarbeitet sind, geht es an die Zeichnungen.
Von Vorteil ist es, seine Ideen mit Strichzeichnungen vorzuzeichnen, um diese später noch verbessern zu können, falls man einen Kopf oder eine Position nicht ganz hinbekommen hat. Danach werden die endgültigen Zeichnungen mit Tusche nachgezeichnet. Um Tiefe und Schatten zu erzeugen, werden Rasterfolien mit verschiedenen Mustern verwendet. Dies ist eine einseitig klebende Folie mit verschiedenen Rastern bzw. Mustern drauf. Sie wird ausgeschnitten und auf die verschiedenen Gegenstände und Figuren geklebt. Für Titelbilder oder neue Kapitel werden meist farbige Seiten erstellt. Diese werden meist mit farbiger Tusche und Alkoholmarkern erstellt. Ein farbiges Bild braucht dementsprechend auch länger in der Ausarbeitung als ein Bild, das nur mit schwarzer Tusche und Finelinern gemalt ist.

Hat euch mein Beitrag gefallen? Besucht doch auch meine Workshops, wenn ihr noch mehr über Mangas und ihre Entstehung erfahren wollt.


Sayounara und fröhliches Schaffen wünscht euch

eure Tsuyueki


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